{Gap Year} Wie ich alle meine Pläne über den Haufen warf ...

09:00

... und das – für mich – bereicherndste Gap Year hatte

Hallo meine Lieben,

es wartet ein sehr persönlicher Post auf Euch, in dem ich mein Gap Year Revue passieren lasse, dem definitiv intensivsten, aufregendsten, abwechslungsreichsten und bereicherndsten Jahr meines bisherigen Lebens!

Und wer weiß, vielleicht kann ich damit ja dem einen oder anderen von Euch helfen, der kurz vor dem Abschluss steht und ebenfalls ein Gap Year plant! :-)

Lass das Leben einfach mal machen


Letztlich hatte ich sehr viel dem Zufall zu verdanken und habe einfach Vertrauen in das Leben gehabt. Vertrauen, dass ich den Fuß auf einen Pfad setze und sich daraus viele neue, verschlungene Abzweigungen ergeben...

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4. Juli 2017, Abiball – ein Jahr ist's her...

4. Juli 2017: 



"Für diesen einen kurzen Moment fühle ich mich unendlich. Unbesiegbar. Unabhängig. Weltenlos. Frei. Mündliches Abi, Abigag, Lehrergrillen, Abiball – ein unfassbares Gefühl, das Kapitel Schule endlich zu schließen. Sentimental werden. Mich im weinroten Kleid schön fühlen."



Der Reisesommer direkt nach meinem Abitur war befreiend, wunderschön und einzigartig: Augsburg-Städtetrip mit den Mädels. Allein geht's los nach England – und zurück komme ich mit vielen britischen Inspirationen, wunderschönen Erlebnissen und neu geschlossenen Freundschaften. Leipzig und Berlin unsicher machen. Zwei Wochen Familienzeit an der Ostsee. Im September an einem tollen Projekt auf der Ars Electronica teilnehmen dürfen: mit vielen jungen Kreativen eine Useless-Maschine entwerfen und bauen.

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Die schönste Küste Englands: Bournemouth 

Sommer 2017:



"Wenig Schlaf, durchgemachte Nächte, Sonnenaufgang, Herzensmenschen. Wie in einem 3D-Film fallen die Farbexplosionen auf mich herab und ich fühle mich lebendig. Am liebsten würde ich die Zeit anhalten. Die Sommernacht durchtanzen und Hoffnung schöpfen. So viel Neues kommt auf uns zu – und ich freu mich drauf!"

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every firework begins with one spark...

Im Herbst beginnt mein Praktikum bei k.u.k. kommunikation. Ich bin sehr dankbar für die wunderschöne, lehrreiche Zeit – und freue mich sehr, dass wir auch heute noch in engem Austausch stehen. Und nur dank Euch habe ich meinen Studiengang, den ich im Oktober beginne, gefunden!

War es Schicksal oder Zufall? Ich weiß es nicht. Im Rahmen eines OFAJ-Projekts darf ich auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober als Bloggerin arbeiten. Lesungen, Interviews, Bloggertreffen, viel Wein, Macarons, ein Händedruck von Macron und Bücher ohne Ende. Die deutsch-französische Freundschaft leben. Mich wiedermal in die französische Sprache und Kultur verlieben. La vie est belle! Ein lang gehegter Traum erfüllt sich: Einen Monat später laufen mir die Freudentränen über die Wangen, als ich eine Zusage aus Nantes erhalte...
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Bloggen für die Literatur und deutsch-französische Freundschaft
Doch zuerst besuche ich eine liebe Freundin in München und verbringe eine traumhaft schöne, internetfreie Bodensee-Woche mit meiner Zweifamilie. 

Im Winter mache ich ein dreimonatiges Praktikum in der Redaktion unseres Stuttgartmagazins LIFT. Ebenfalls eine großartige Erfahrung, die mich journalistisch sowie persönlich weitergebracht hat. Auf unser Ergebnis – das Sonderheft "Stuttgart für Kinder" – bin ich sehr stolz. Und freue mich ebenfalls, dass ich heute noch regelmäßig als freie Autorin für das LIFT schreibe.

Es hat so gut getan: das erste Mal ohne Lernstress die Vorweihnachtszeit voll auskosten können. Die gemütliche Zeit im Weihnachtsfieber genießen. In der Weihnachtsbäckerei, alle Weihnachtsmärkte besuchen, Geschenke basteln ohne Ende...

"Zerreiß Deine Pläne


Sei klug


Und halte Dich an Wunder"


Mit diesem Zitat, das ich in meinem Lieblingscafé (Café Babel in Stuttgart) entdeckt habe, starte ich ins neue Jahr. Im Erlebnisrausch und voller Endorphine in 2018 starten. Konzerte, kitschige Sternenhimmelnächte, Basketball-Spiel, Theaterabende – ich koste das kulturelle Leben in Stuttgart nochmal voll aus.
Bin glücklich – und denke nicht an morgen. Oder zumindest für meine Verhältnisse weniger als sonst.
Roadtrip-Feeling mit einem wundervollen Menschen am Bodensee. Nur wir beide und ein goldener Tag. Vielleicht geht es heute mal nicht um's happy end, sondern nur um die Geschichte. Und die ist wunderschön-wunderschön.

Ab ins kalte Wasser und schwimmen gelernt: Abenteuer Frankreich


Dass Französisch schon immer mein Ding war, stand früh fest. Aber nachdem ich 4 Monate in Nantes gelebt habe, ist es mehr: Französisch ist für mich Zuhause und Abenteuer zugleich. 
Mein viermonatiges Frankreich-Abenteuer war unglaublich. Ich kann es noch gar nicht in Worte fassen: Ende Februar bin ich voller Vorfreude, aber auch mit vielen Ängsten ein wenig naiv ins Ungewisse gereist.
Ich kannte nichts und niemanden in Nantes – und mir war bewusst, dass das ganz schön schiefgehen kann. Wie würde ich ganz allein in einem fremden Land klarkommen? In einer anderen Kultur? Weit weg von Freunden und Familie?

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On y va!

Le bonheur est parfois caché dans l'inconnu – salut Nantes!


Witzigerweise ist es wirklich so: Von Tag 1 an musste ich mir keine Sorgen mehr machen. 

Ich kann hier meine 4 Monate in Nantes nicht kurz zusammenfassen. Nur so viel: Es war eine unglaubliche Zeit, in der ich großartige Erfahrungen machen durfte, wundervolle Menschen kennengelernt habe und über mich selbst hinausgewachsen bin. Jeden Tag wie ein einzelnes Leben gelebt habe und ständig vor Glück hätte platzen können.

Nantes hat mir die Freiheit gegeben, mich noch mehr zu entfalten. Mehr ausprobieren zu können.
Ich habe neue Talente entdeckt und an meinen Schwächen gearbeitet. Eine intensive Seelenreise. Denn letztendlich ist es so: Wenn Du ganz allein in ein anderes Land gehst, tauchst Du nicht nur tiefer in die andere Kultur und Sprache ein, sondern lernst Dich selbst auch auf eine neue Art und Weise kennen.

Roadtrips durch die Bretagne, Geburtstagswochenende in Paris und immer wieder mein geliebtes Nantes neu entdecken... Verrückt, wie ein anfangs fremder Ort sich so schnell wie zuhause, ja sogar wie Heimat anfühlt. 
Es gab Höhen ebenso wie Tiefen und sicher war nicht alles perfekt, aber wenn ich an Nantes zurückdenke, denke ich an die französische Hannah: offen für Neues, immer mit einem Lächeln auf dem Lippen und voller Entdeckungsfreude.
Die französische Sprache ist für mich nun keine Fremdsprache mehr, sondern Herzenssprache, Vertrautheit und Alltagssprache – und das möchte ich mir erhalten.

Je reviendrai!
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Und neben all diesen "großen" Projekten und Praktika, habe ich in dem Jahr viel Zeit für mich selbst gehabt. Habe unglaublich wundervolle Menschen kennengelernt und intensive neue Freundschaften geschlossen. Viele Sprachen gesprochen – mal sehr gut, mal grauenhaft schlecht. Mir Zeit für Kunst und Kultur genommen. Das heißt konkret: (Fast) alle Theaterstücke, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in Stuttgart und Nantes besucht. Über den Tellerrand hinausgeschaut. Viel Neues ausprobiert, neue Talente und Leidenschaften entdeckt und mir Zeit für meine bereits bestehenden Interessen genommen.

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Es kommt immer anders als man denkt...


Bis kurz vor meinem Abflug nach Nantes stand für mich noch fest, dass ich an der Hochschule der Medien in Stuttgart "Crossmedia-Redaktion" oder "Public Relations" studieren werde. Einen Plan, den ich seit über 3 Jahren ehrgeizig verfolgt habe. Schon während meiner Schulzeit habe ich viele Praktika im PR- und Redaktionsbereich gemacht und wusste immer, dass ich später vom Schreiben leben möchte. In der Kommunikationsbranche landen will.

Bis kurz vor meinem Abflug stand für mich fest, dass ich in Stuttgart bleiben möchte.

Tja, und nun ist alles doch ganz anders gekommen...

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Du kannst Dir nicht immer alle Türen offenhalten


In Nantes habe ich nach sehr langem Überlegen endlich meine Studiumswahl getroffen. Ständig bin ich hin- und hergeschwankt, habe versucht alle Vor- und Nachteile abzuwägen und war mir doch unendlich unsicher. Welcher Studiengang ist perfekt für mich? Gibt es überhaupt einen Studiengang, der richtig gut zu mir passt bei meinen verschiedenen Interessen?

Zwischenzeitlich war ich mir sicher, in Weimar und Lyon deutsch-französisch "Europäische Medienkulturen" studieren zu wollen, dann war ich gedanklich wieder 100% bei der HdM.
Letztlich habe ich mich gegen den deutsch-französischen Studiengang entschieden (der sicher auch großartig geworden wäre!), gegen die HdM (sicher auch ein tolles Studium!) und für einen ganz anderen Weg.

Ich werde meine Leidenschaft zu Frankreich und der französischen Sprache im Alltag ausleben – durch OFAJ-Projekte, französischem Kino und werde ich meine französischen Freunde besuchen. Und natürlich möchte ich gerne ein Erasmus-Semester in Frankreich verbringen oder nochmals im Rahmen eines Praktikums in unserem wundervollen Nachbarland arbeiten.

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Je n'ai pas peur de la route


Tatsächlich hat mir meine Zeit in Nantes nochmals die Augen geöffnet: Egal welchen der drei Studiengänge ich auswähle, alles kann großartig werden – da alle drei Studiengänge gut zu mir passen würden.

Es war eine reine Bauchentscheidung: Letztlich habe ich mich für "Journalistik und Strategische Kommunikation" mit Politikwissenschaften oder "Psychologie: Mensch-Maschine-Interaktion" und "Kulturwissenschaftliche Medialitätsforschung" im Nebenfach an der Universität Passau entschieden.
Seit ich die Entscheidung getroffen habe, geht es mir richtig gut. Ich bin eingeschrieben, habe eine fantastische WG (sogar mit WG-Katze! ;)) gefunden und freue mich wahnsinnig auf den neuen Lebensabschnitt.

Es fühlt sich absolut richtig an, an eine Uni zu gehen und mich neuen Herausforderungen zu stellen.
In mir ist ein großer Wissensdurst, den ich dort hoffentlich stillen bzw. weiter nähren kann.
Und ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit habe, den Journalismus bzw. die Öffentlichkeitsarbeit zum Beruf zu machen. Täglich mit neuen Menschen und Themen konfrontiert sein, recherchieren, schreiben – alle meine Leidenschaften vereint.

Es fühlt sich richtig an, aus Stuttgart wegzuziehen, weil ich es liebe, irgendwo neu anzufangen und mir selbst etwas aufzubauen.
Und ich freue mich jetzt schon auf das Nachhausekommen in den Semesterferien – da Stuttgart immer meine erste große Liebe bleiben wird.

The world is big and I am not, but I am still enough.

Bevor ich Ende September nach Bayern ziehe, genieße ich den Sommer im Schwabenländle in vollen Zügen. Heidelberg, Marbach, Esslingen – Baden-Württemberg hat so viel Schönes zu bieten!

Im August werde ich zwei Wochen Familienzeit in Holland tanken und im September gebe ich einen Französisch-Nachhilfekurs bevor es dann noch mit den Mädels für eine Woche nach Prag geht.

Nun würde mich mal interessieren: Wie trefft Ihr wichtige Entscheidungen? Spielt Ihr mit dem Gedanken, Euch ein Gap Year zu nehmen?

Was würdet Ihr machen, wenn Ihr ein Jahr (freie) Zeit hättet?

Ich freue mich auf alles, was kommt und schicke Euch ganz liebe Grüße aus meiner 0711-Heimat,
Eure Hannah

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13 Kommentare

  1. Huhu Hannah,

    das klingt nach einem richtig perfekten Jahr. :D Freut mich, dass es dich so viel weitergebracht hat! Alles Gute für den weiteren Weg! :)

    Ich wollte auch immer ein Gap-Year machen, aber finanziell war das leider absolut nicht machbar. :( Jetzt stecke ich schon voll im Berufsalltag und bezweifle, dass ich so ein freies Jahr jemals haben werde. Ich würde in der Zeit aber auf jeden Fall auch viel Reisen, verschiedene Praktika machen, einfach mal austesten, was noch alles Freude bereiten kann und wo evtl versteckte Interesse/Talente liegen. :)

    LG Alica

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    1. Huhu Alica,

      vielen Dank für Deine netten Zeilen – ich habe mich sehr über Deine lieben Worte gefreut. :)

      Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber man soll ja nie nie sagen, vielleicht klappt es ja doch noch eines Tages ganz unerhofft. Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen!

      Liebe Grüße und starte gut in die neue Woche,
      Hannah

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  2. Hallöchen Hannah,

    hab vielen Dank für diesen wunderbaren Einblick! Ich bin beeindruckt von den vielen Dingen, die du erlebt hast. Ich glaube jeder von uns träumt mal davon, sich so ein Jahr nehmen zu können. Leider bin ich bei sowas immer zögerlich und zu ängstlich. Ganz besonders deshalb, weil finanziell immer alles geregelt werden muss.
    Entscheidungen sind hier meistens auf Sicherheit gebaut und weniger auf Abenteuer. Ob ich selbst nochmal dazu komme so ein Jahr einzulegen, das weiß ich noch nicht, aber für meine Tochter würde ich es mir wünschen. Ganz einfach deshalb, weil die Welt da draußen so viel größer ist, als das was wir täglich sehen.
    Viel Erfolg mit deinen weiteren Vorhaben =).

    LG
    Anja

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    1. Hallihallo liebe Anja,

      sehr gerne doch – ich danke Dir für Deinen lieben Kommentar! Es freut mich sehr, dass Dir mein persönlicher Beitrag gefallen hat. :)
      Das kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Aber Deine Worte haben mich eben sehr berührt, denn Du hast Recht: Die Welt da draußen ist viel größer, als wir denken – und als das, was wir sehen.

      Ich danke Dir und drücke Deiner Tochter die Daumen. Mit so einer tollen Mama wird sie ganz sicher, die Welt erobern – jeden Tag! :)

      Alles Liebe,
      Hannah

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  3. Liebe Hannah, das ist ein wunderschöner Beitrag und ich freue mich so sehr für dich, dass du so ein tolles Jahr hattest. Ich war leider noch nie in Frankreich, deine Berichte und Fotos lösen jedoch großes Fernweh in mir aus. :)

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    1. Merci beaucoup für Deine lieben Worte, Caro! Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. :)
      Und hoffe sehr, dass Du eines Tages die Möglichkeit hast, mein Herzensland selbst zu entdecken!

      Alles Liebe und gros bisous, Deine Hannah <3

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  4. Hallo meine liebe Hannah,

    wahnsinn was für ein Jahr. Deinen Bericht habe ich sehr gerne gelesen und ich drücke dir für deinen weiteren Lebensweg alles, alles Gute ^^ Allerdings finde ich es sehr schade, dass du wegziehen wirst und ich hoffe, dass wir uns auf einen der beiden Messen vielleicht wiedersehen werden.

    Da ich auch mitten im Berufsleben stecke, bleibt ein Jahr, in dem ich Tun und Lassen könnte, was ich möchte, wohl mehr als unrealistisch. Aber reizvoll wäre es auf jeden Fall. Ich würde die Zeit zum Reisen nutzen, mich mit Freunden treffen und einfach das Leben in vollen Zügen genießen. Denn der Alltag und damit seine Verpflichtungen kommen nur allzu schnell wieder.

    Alles Liebe und Gute für dich,
    Uwe

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    1. Hallo lieber Uwe,

      ich danke Dir für Deinen ausführlichen und lieben Kommentar – merci! Es bedeutet mir viel, dass Du Dich für mich freust. :)

      Allerdings hast Du Recht: Es ist wirklich schade, dass ich wegziehe und dadurch dieses Jahr nicht auf die Frankfurter Buchmesse gehen kann. Aber leider kann man eben nicht alles haben. ;)
      Dafür müsste ich dann nächstes Jahr wieder mit von der Partie sein!

      Und Du schaffst Dir ja immer wieder kleine Auszeiten, kleine Buchoasen (Messen, Lesungen und Co.) im Alltag – das ist so wichtig! :)

      Ganz liebe Grüße und Dir wünsche ich eine wundervolle neue Woche,
      Hannah

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  5. Hallo liebe Hannah,

    lange habe ich bei dir nicht mehr kommentiert, aber doch immer mal wieder gerne hineingeschaut. Ich habe mir auch ein Gap Year genommen und bin somit gerade irgendwie an einem ähnlichen Punkt im Leben, obwohl ich ganz andere Abenteuer erlebt habe.
    Es klingt toll, was du alles in diesem Jahr erlebt hast und wie du daran gewachsen bist! Die Zeit in Nantes klingt unglaublich schön und bereichernd und auch deine Praktika scheinen ja genau das richtige für dich gewesen zu sein.

    Ich stimme dir voll und ganz zu, dass ein Gap Year - sofern man die Möglichkeit dazu hat - die beste Idee überhaupt ist. Wie du bin auch ich in diesem Jahr unglaublich über mich hinausgewachsen, habe so viel über mich gelernt, mich ausprobiert, Abenteuer erlebt und mir aus der ganzen Zeit vor allem die Erkenntnis mitgenommen, dass das ganze Leben ein Abenteuer sein kann, wenn ich es mir selbst zu einem mache.
    Vor allem, einmal allein in die Ferne zu gehen und Vertrautes zu verlassen, ist ein großer und nicht immer einfacher Schritt, der zumindest mir letztendlich aber so viel geschenkt hat, dass ich jedem nur empfehlen kann, ihn irgendwann einmal zu wagen.

    Manchmal blicke ich auf mein Ich vor einem Jahr zurück und kann nur lachend den Kopf darüber schütteln, denn wie sich mein Leben in den letzten 12 Monaten entwickelt hat, hätte ich niemals zuvor erwartet - aber ich liebe es genau so wie es ist.

    Ich wünsche dir, dass du dir ebenfalls deine Dankbarkeit und Lebenslust behalten wirst und einen wunderbaren Start ins Studium in Passau!

    Liebe Grüße
    Christina

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  6. Hello,
    dein Gap Year klingt wunderbar und ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!
    Ich bin nach dem Abi nach Hamburg gezogen, habe dort ein Freiwilliges Soziales Jahr gemacht, hab noch ein Jahr mit Jobben verbracht, eine Ausbildung angefangen (und wieder abgebrochen) und bin zurück nach Hause (nach Hessen) gezogen.
    Es war eine super schöne Zeit in Hamburg, aber jetzt fühle ich mich zuhause auch wieder sehr wohl :)

    Liebe Grüße
    Susanne

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  7. Das hört sich nach einem spannenden Jahr an, in dem du viel erlebt, gelernt und dich weiterentwickelt hast. Das freut mich echt zu hören und ich wünsche dir bei deinem neuen Kapitel, dem Studium, viel Spaß. Das mit dem Studiengang kenne ich, denn ich stand ja vor einiger Zeit selbst vor dem Problem: Was studiere ich. Das ist keine leichte Entscheidung und die habe ich auch gut abgewägt und eine Liste mit Vor- und Nachteilen geführt. Am Ende hatte ich meinen Plan Medienmanagement zu studieren auch über den Haufen geschmissen und mich für Politikwissenschaften & Soziologie entschieden. Die Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut. Ich bin glücklich mit meinem Studium, finde die Themen spannend, erweitere in jedem Semester meinen Horizont und nicht überraschend studiere ich nun auch den Master der auf meinen Bachelor-Studiengang aufbaut. Später möchte ich aber weiterhin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus tätig sein, denn mein Pflichtpraktikum hat mich darin auch bestärkt. Da habe ich noch mal viel gelernt und durchweg positives Feedback bekommen. Das macht dann doch stolz und zeigt einem, dass der eingschlagene Weg richtig ist.

    Ein Gab Year habe ich nach der Schule leider nicht gemacht, das finde ich heute doch etwas schade, Denn bei mir ging es dann gleich mit der Ausbildung los. Ich war auch ohne Plan, hatte mich überall beworben und am Ende war ich mit der Ausbildung auch nicht glücklich. Durchgezogen habe ich sie trotzdem, sie dann verkürzt und ales Beste abgeschlossen. Rückblickend bin ich aber auch darüber glücklich, denn ich bin dadurch auch gewachsen, habe einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen, der mir nun im Studium hilft und vor allem habe ich herausgefunden was meine Stärken und Schwächen sind, aber auch was ich beruflich machen möchte. Woran ich Spaß habe. Somit kann ich da jemden nur Praktikas empfehlen und finde es super, dass du da so viele während der Schulzeit und auch während des Gap Years gemacht hast.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Hannah,
    Das freut mich sehr zu hören <3. Ich kann dir natürlich alle wärmstens empfehlen.

    Das glaube ich auch, denn ich mag solche Coming-of-age-Filme ja total gerne und finde, dass man dafür auch nie zu alt wird. Gerade den Cast finde ich hier auch sehr interessant, deshalb hoffe ich den schnell von meiner Liste streichen zu können.

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  8. Huhu Hannah,
    wow das klingt nach einem tollen und ereignisreichen Jahr. Ich hatte bisher den Begriff Gap Year noch nie gehört, aber die Idee dahinter finde ich toll! Ich würde das auch sehr gerne mal machen, aber finanziell wäre das leider gar nicht drin.
    Danke, dass du uns in deinem Post mitgenommen hast und davon berichtest.
    Ich wünsche dir, dass für dich alles richtig gut weiterläuft.
    Liebe Grüße, Petra

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  9. Ein wirklich toller Post, echt spannend zu lesen was Du in Deinem gap year alles gemacht hast, vor allem das mit Nantes finde ich ganz toll. Ich bin glaube ich ganz gut darin Entscheidungen zu treffen, weil ich immer versuche moeglichst loesungsorient zu denken. Und wenns mal die falsche Entscheidung war, auch nicht schlimm, wer Weiss wofuer es gut war. ich wuerde in einem Gap year auch versuchen ganz viel Auslandserfahrung zu sammeln. ich wuensche Dir alles Gute fuer Dein Studiumbeginn!

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